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Über uns und Unsere Leidenschaft

Januar 2018 übernahmen wir den landwirtschaftlichen Betrieb, den Kai's Vater Reinhard im Jahr 1999 gründete. Wir, das sind Kai Wollenweber und Janine Kaus. 




Kai hat eine Ausbildung als Landwirt absolviert und sich im Jahr 2016 mit der Garten- und Landschaftspflege selbstständig gemacht. Janine hat das Studium der Agrarwissenschaften abgeschlossen.

Mutterkühe❤

Bewirtschaftet und gepflegt werden durch unsere Mutterkühe vor allem die Bergwiesen in und um Bad Grund. Insgesamt haben wir derzeit rund 35 Tiere. Darunter ein Deckbulle und 16 Kühe, die zwischen 3 und 13 Jahren alt sind. Der Rest sind Kälber und die jungen Wilden. Die Kälber bleiben bis zu 11 Monaten bei ihren Müttern ehe sie getrennt werden und etwa ein halbes Jahr auf sich alleine gestellt sind. Dann dürfen sie zum Deckbullen und dem Rest der Gruppe wieder dazu. 


Ohne Investitionen kein Erfolg. Nach diesem Motto  investierten wir 2018 in unseren Viehwagen - vielmehr das Kuhtaxi. Er ermöglicht unseren Tieren die zahlreichen Wiesen bequem und ohne Stress zu erreichen. So können wir seitdem auch entfernte Bergwiesen in Clausthal-Zellerfeld und Lerbach beweiden.


Unsere Kühe bekommen das ganze Jahr über gutes Harzer Bergwiesengras. Im Sommer zum selbst zupfen und im Winter das von uns im Sommer selbstgeerntete Kräuterheu und Grassilo. 



Heu aus eigener Ernte von der sogenannten Bettelmannswiese und aus dem Naturschutzgebiet Johanneser-Bergwiesen in der Gemarkung Clausthal-Zellerfeld.

Mjammmii - Das schmeckt!

Unsere Flächen reichen bisweilen leider nicht aus, um unsere Tiere komplett selbst zu versorgen, deshalb kaufen wir einen Teil Grassilo von einem Landschaftspflegebetrieb aus St. Andreasberg zu. Das Stroh beziehen wir von einem befreundeten Landwirt aus dem Nachbardorf Gittelde. Im Gegenzug erhalten seine Ackerböden, von denen wir das Stroh bergen, unseren nährstoffreichen Festmist (Naturdünger), um die Nährstoffe, die ihm durch die Ernte entzogen wurden wieder zurückzuführen. Auf unseren Grünlandflächen hingegen bringen wir keinen zusätzlichen Dünger aus - das machen unsere Tiere durch die Beweidung von ganz allein.

Winterschlaf

Solange wie es die Witterung zulässt versuchen wir unseren Kühen das frische Gras von den Bergwiesen zur Verfügung zu stellen - eine Gruppe konnte sogar schon mal Neujahr auf der Wiese verbringen. Aber ab Oktober kann es auch schon mal richtig ungemütlich vor allem für unsere Hochtragenden Tiere werden, sodass wir bei jeder Gruppe abwägen, ob und wann der Umzug ins Winterquartier erfolgt. Im trockenen Stall ist es für Kuh + Kalb einfach sicherer.

In ihrem Winterquartier können die Kühe auf das alte Schachtgelände "Wiemannsbucht" blicken. Im Stall stehen Heu und Silo, sowie Wasser und eine große überdachte Stroh-Liegefläche zur Verfügung - Die Möglichkeit rauszugehen, um ein paar Sonnenstrahlen zu tanken, haben sie dennoch. In der Regel kalben unsere Mutterkühe ab September, sodass unser Winterquartier im Januar häufig ein riesen Kälberspielplatz ist.

- Bilder folgen -


LegeHennen

Eingezogen im Frühjahr 2020 dürfen unsere Hennen im selbstgebauten Hühnermobil residieren.

Im oberen Bereich finden die Hennen ausreichend Futter, Wasser und genügend Platz um den geeigneten Schlafplatz in der Nacht zu finden. Ebenso ein riesen Gruppennest - in Gesellschaft legt es sich halt einfach schöner.

Im unteren Bereich, der Tag und Nacht zur Verfügung steht, finden die Mädels einen eigenen kleinen Abenteuerspielplatz. Der Freilauf ist ab 10 Uhr geöffnet. Die vorhandene Heckenstruktur bietet der gesamten Gruppe einen artgerechten Freilauf, in dem es sich geschützt vor Fressfeinden sehr gut aushalten lässt.